




















Unlearning beauty: a collective & ongoing research
Angefragter Betrag: 3'000 CHF
Erhaltener Betrag: 1'000 CHF
Als transdisziplinäre kollektive Plattform und unabhängiges Magazin, das sich auf das Publizieren und Kuratieren von Drucksachen, Räumen, Veranstaltungen uvm. konzentriert, haben wir das Bedürfnis zu hinterfragen, wie wir auswählen und editieren. Wem geben wir einen Raum? Was sind unsere Kriterien? Wie können wir mit Menschen in Kontakt treten? Wer ist unser Publikum? Schönheit und Normen funktionieren Hand in Hand in einem binären System, das Hässlichkeit stigmatisiert und daraus Kapital schlägt. Dieses System ist eng mit Privilegien wie weisser Hautfarbe, Reichtum, Geschlecht, Cisness, Ableness, etc. verbunden. Wir wollen daher unsere Vorstellungen von Schönheit und Hässlichkeit durch kontinuierliche und kollektive Forschung (ent)lernen.
Wir erkunden neue Wege, wie wir zu Inhalten und Interaktionen mit Publikum kommen. Dabei stellen wir Normen in Frage und verfolgen kritische und community-basierte Ansätze. Wir wollen über einen längeren Zeitraum recherchieren, um das anhaltende, in den Medien gezeigte Konsummuster zu hinterfragen und entlarven. Wir wollen uns mit Gleichgesinnten mit unterschiedlichen Hintergründen und aus verschiedenen Disziplinen vernetzen und eine kollektive Forschung initiieren. Dieser Prozess soll als künstlerische und soziale Forschung anerkannt werden.